Eisenbahnbrücke neu: Weder Fisch noch Fleisch!

Die “Alte Dame” durch eine “leichte Fachwerksbrücke” zu ersetzen, diese Entscheidung stößt nicht nur vielen Bürgern der Stadt Linz, sondern auch uns PIRATEN sauer auf. Klaus Winkelbauer, Verkehrssprecher und Mitglied im Landesvorstand der Piratenpartei Oberösterreich dazu:

»Die zukünftige Donauquerung, die an Stelle der Eisenbahnbrücke ein gesichtsloses Etwas ohne städtebauliche Akzente darstellt, ist eine weitere politische Fehlentscheidung in einer langen Reihe solcher. Selten ist der Abriss des Alten und ein Aufbau eines neuen “neutralen” Bauwerks eine gute Entscheidung.«

Tatsache ist, dass die Stadt Linz – allen voran Spö und Grüne, als auch die ÖBB – alles nur erdenklich Mögliche getan haben, um diese, zwei mal unter Denkmalschutz gestellte und letzte genietete Brücke ihrer Art, verfallen zu lassen!

»Da die Brücke auch eine Touristenmagnet ist, sollte man dies doch auch nutzen und ein Projekt aus dem Vorfeld von Linz 2009 wieder aufnehmen. Wir PIRATEN fordern daher die verantwortlichen Stadtpolitiker auf, die Eisenbahnbrücke mit einem neuen Unterbau als  “Parkbrücke” für Fussgeher und Radfahrer zu erhalten. Mehr noch: Wir schlagen vor, diese flussaufwärts, zwischen Brucknerhaus und Arcotel, zu verschieben, da somit auch endlich ausreichend Parkplätze für das Brucknerhaus zur Verfügung stehen würden«

 NEIN zum Abriss der “Alte Dame”  – sie hat über 100 Jahre sowie auch einen Weltkrieg überlebt und sich daher ihren Platz in der Mitte von Linz verdient!

 

Eisenbahnbrücke