Piraten wollen Landtag entern

Die Piratenpartei Oberöstereich veranstaltete am Samstag, dem 28. März 2015, ihre erste Landesgeneralversammlung (LGV) in diesem Jahr.

Hauptthemen waren die Listenerstellung für die kommenden Landtags- und Gemeinderatswahlen in OÖ, die Neuwahlen des Landesvorstandes und anderer Parteiorgane, sowie die Erweiterung des Landes-Parteiprogrammes.
Der neu gewählte Landesvorstand setzt sich aus den Piraten Michael Obernberger (21), Konrad Kletzander (27) und Daniel Redlinger (26) zusammen.

Weiters hat die LGV beschlossen bei der Landtagswahl anzutreten, Spitzenkandidat ist Daniel Redlinger. Die Piraten treten außerdem in fünf Gemeinden – Linz, Ried im Innkreis, Eberstalzell (WL), Niederthalheim (VB) und Altenfelden (RO) – bei den Gemeinderatswahlen an.
Da noch weitere Kandidaturen erwartet werden, sind sowohl Landtags- als auch Gemeinderatslisten zur möglichen Erweiterung offen. Außerdem behalten sich die Piraten vor, noch in weiteren Gemeinden anzutreten.
Auch für Nicht-Parteimitglieder ist es also weiterhin möglich, sich auf der Wahlplattform der Piraten (www.wahlen2015.at) für einen Listenplatz zu bewerben.

“Unser nächstes Ziel ist es uns optimal auf die Wahlen vorzubereiten und die nötigen Unterstützungserklärungen zu sammeln, um Wählern und Nicht-Wählern eine unabhängige Alternative bieten zu können.
Als basisdemokratische Bewegung ordnen wir uns nicht in das klassische Links-Rechts-Schema ein, sondern versuchen möglichst sachlich und neutral an Themen heranzugehen.
Wir verbinden Politik mit der aktiven Nutzung aktueller Kommunikationsmittel und schaffen so die Möglichkeiten für ein höheres Maß an Nachvollziehbarkeit und Mitbestimmung.” – erklärt Spitzenkandidat Daniel Redlinger.

Die Piratenpartei fordert mehr Einsicht und Transparenz in politischen Geschehnissen und Entscheidungen, um ein Mitspracherecht der Bevölkerung zu gewährleisten und Korruption entgegen zu wirken.
Weitere zentrale Punkte im Programm der Piraten sind ein flächendeckender Zugang zu Breitbandinternet durch Ausbau der Infrastruktur und Neuerungen im Verkehrswesen, wie der Umstieg auf fahrscheinlosen Betrieb bei Öffis.