Stadt Linz will Bewohner vor vollendete Tatsachen stellen!

Piraten kritisieren Verkehrsplanung und Chaos bei der Eisenbahnbrücke!
Am 06.03. war in Linz die 43. Gemeinderatssitzung, und es wurde über eine Volksbefragung zur Eisenbahnbrücke abgestimmt. Wie zu erwarten fand kein Antrag eine Mehrheit, das heißt, dass die Linzer wiedereinmal nicht gefragt werden was sie wollen.
Auch gibt es noch keine Aussage was mit der Mühlkreisbahn ohne Brücke geschehen soll.
Es ist ein Armutszeugniss, dass die Bevölkerung im Großraum Linz mal wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
„Es fahren derzeit rund 1,5 Mio  Fahrgäste mit der  Mühlkreisbahn nach Linz. Müssten diese, durch den  Wegfall oder Umbau der  Mühlkreisbahn auf Schmallspur für die Regiotram,  auch noch alle ins Auto steigen, könnte man auch getrost schon  Parkscheinautomaten zwischen Linz und Puchenau aufstellen, denn dann  wird es noch mehr und noch längere Staus geben als es jetzt schon der  Fall ist“, sagt Klaus Winkelbauer, Pirat aus Linz und Mitglied im  Landesvorstand der Piratenpartei Oberösterreich.
„Wir Piraten fordern deshalb die Einbindung der Mühlkreisbahn über die Hafenbahn an den Hauptbahnhof, was mittels einer 90 Grad Kurve im Bereich Chemie ganz leicht und auch finanzell günstig möglich wäre“, so Michael Stelzmüller, der im Mühlviertel wohnt und daher die Probleme der Pendler zur Genüge kennt.
Die Piratenpartei Oberösterreich fordert daher von der Stadt Linz und vom Land OÖ sich für den Erhalt der Eisenbahnbrücke als “Parkbrücke” für Fussgänger und Radfahrer einzusetzen, welche auf Höhe des Brucknerhauses sinnvoll wäre und auch bereits von Ex-BGM Dobusch einmal angedacht war. Am jetztigen Standort sollte schnellstens eine neue Brücke für Auto- und Zugverkehr realisiert werden.
Auch  forden wir Piraten eine Gebühreneinhebung auf dem Urfix-gelände erst  dann einzuführen, wenn es rund um Linz ausreichende P+R Flächen gibt.  Momentan wäre dies nur eine reine Abzocke derer, welche sowieso schon  eine starke finanzielle Belastung tragen.