Bundesvorstand Raab: „Grüne haben alle Grundsätze über Bord geworfen. Glawischnig’s Anbiederung an Faymann und Co widerlich”

Die Piraten bieten enttäuschten Grünen eine neue Heimat und laden offensiv zur Mitarbeit ein. Bundesvorstand Stephan Raab: „Am Beginn der Grünen standen Basisdemokratie, kompromissloses Eintreten für Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Im Jahr 2012 stehen die Grünen für Funktionärscliquenherrschaft und Regierungsgeilheit. Egal ob in Wien oder im Bund: die Grünen stemmen sich vehement gegen mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung. Wir laden daher alle Enttäuschten ein bei uns mitzumachen.“

Die grüne Führungsriege rund um Glawischinig und Wallner verfolge einen bürgerlichen Anbiederungskurs an die Regierungsparteien und trage eine Politik mit, die ausschließlich den Kapitalinteressen und nicht mehr den Menschen und der Umwelt diene, so Raab weiter.

„Auch wenn die Piraten noch unter Geburtswehen leiden. Wir leben Demokratie täglich und haben alle ein gemeinsames Ziel: dieses Land wieder in die Spur zu bringen und den Menschen wieder Zugang zur Politik zu ermöglichen. Das ist kein einfacher Weg. Aber dieser Weg ist allemal besser, als Teil eines zutiefst korrupten Systems zu sein, das zu einer Art Tauschbörse geworden ist. Man tauscht Grundsatzpositionen und Werte gegen Posten und Macht. Uns Piraten widert es einfach an, dass nun auch die Grünen beschlossen haben dieser Tauschbörse angehören zu wollen.“